Die Kanzlei Denk & Umgeher arbeitete mit einer Website aus den frühen 2000er-Jahren, die seit vielen Jahren niemand mehr angefasst hatte. Der Auftrag lautete deshalb zunächst, die vorhandenen Inhalte aufzubereiten. Beim Arbeiten daran zeigte sich, dass das die Sache nicht löst: Was fehlte, war keine bessere Fassung der alten Seite, sondern eine Entscheidung darüber, wie diese Kanzlei auftritt. Aus dem Aufbereiten wurde ein neues Erscheinungsbild.
Ich habe für die Kanzlei ein neues Corporate Design entwickelt, mit einer eigenen Bildsprache und eigenen Fotografien. Erst als das stand, kamen die Geschichten dazu – nicht umgekehrt. Mit einem klaren Bild davon, wer diese Kanzlei ist, ließ sich erzählen, was vorher niemand aufgeschrieben hatte: wofür hier seit über 45 Jahren gearbeitet wird und wie.
Dazu kam die funktionale Erneuerung. Anfragen von Klientinnen und Klienten laufen über Formulare auf der Website, offene Stellen schreibt die Kanzlei direkt dort aus. Das sind die zwei Wege, über die eine Kanzlei nach außen arbeitet: neue Mandate und neue Kolleginnen und Kollegen.
Beides bedient die Kanzlei selbst. Eine Stellenausschreibung geht online, wenn sie gebraucht wird, und nicht, wenn ein Dienstleister Zeit hat. Das ist der Unterschied zwischen einer Website, die man bestellt, und einer, die man betreibt.



