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KI-Workflows: Tiefe. Nicht Tempo. Gründlich statt schnell.

Zwölf Quellen durchsehen statt drei. Zahlen aus verschiedenen Berichten nebeneinanderlegen — samt der Prüfung, ob sie überhaupt dasselbe messen. Aus verstreutem Material einen Stand herstellen, auf den sich alle beziehen können. Kommunikationsmaterial für viele Kanäle aufbereiten, automatisieren und im Tone of Voice der Marke. Kundenkommunikation, Baubesprechungen und Arbeitsfortschritt dokumentiert und strukturiert. Ich richte die Abläufe dafür ein: KI übernimmt die Kleinarbeit, Entscheidungen werden von Menschen getroffen. 

Was damit möglich wird

KI übernimmt die Kleinarbeit: lesen, vergleichen, zusammentragen, Entwürfe erzeugen. Was dadurch entsteht, ist mehr als dasselbe in schneller — es sind Arbeiten, die zuvor am Aufwand gescheitert sind. Das macht die Arbeit für den Menschen aber in keiner Weise leichter. Ganz das Gegenteil: Es geht alles viel schneller, ist viel detaillierter und verlangt deutlich mehr Arbeitsbereitschaft und System.

Recherche, die in die Breite geht
Statt drei Quellen: ein Dutzend – Fachberichte, Studien, Datenbanken, PDF-Anhänge. Herausgezogen wird, was belastbar ist. Wo eine Aussage auf dünnen Zahlen beruht, steht das dabei.

Datenpunkte, die zusammenfinden
Zahlen aus verschiedenen Quellen nebeneinander — einschließlich der Prüfung, ob sie überhaupt dasselbe messen. Genau daran scheitern die meisten Auswertungen, und genau das lässt sich systematisch angehen.

Überblick, wo vorher Stückwerk war
Aus verstreutem Material ein Stand, auf den sich alle beziehen können — und der fortgeschrieben wird, statt als Präsentation zu veralten.

Besprechungen, die nachlesbar bleiben
Kundenkommunikation, Baubesprechungen, Arbeitsfortschritt: Aus Notizen und Aufzeichnungen werden Protokolle mit Entscheidungen, Zuständigkeiten und offenen Punkten. Wer zwei Monate später fragt, was vereinbart war, liest nach, statt sich zu erinnern.

Entscheidungsgrundlagen, die eine Prüfung aushalten
Material für Vorstand, Gremium oder Geschäftsführung: mit Quellenangabe, mit Änderungsverlauf und mit den Stellen benannt, an denen die Aussage dünn wird.

Zum Nachsehen: biodiversitaet-monitor.at

biodiversitaet-monitor.at zeigt den Zustand der biologischen Vielfalt in Österreich in acht Messgrößen. Ich habe die Seite allein gebaut — Recherche, Datenaufbereitung, Text und Code, in jedem Schritt mit KI-Unterstützung.

Vier der Datenreihen holt die Seite bei jedem Aufruf selbst von der Eurostat-Schnittstelle. Die übrigen stammen aus Fachberichten und tragen ihren Stand im Fußbereich. Wie gerechnet wird, steht auf einer eigenen Methodik-Seite, jede Änderung in einem Changelog. Genau das ist der Unterschied zwischen einem gelungenen Versuch und einem Ablauf, der weiterläuft.

Dieselbe Arbeitsweise steckt in der Auftragsarbeit: Für den Musikverein Wien habe ich den Webauftritt entwickelt und betreue ihn seit Jahren.

Und die Kommunikation nimmt es mit — im eigenen Ton

Kommunikationsmaterial für viele Kanäle entsteht im selben Ablauf — und zwar im Tone of Voice der Marke, nicht im Standardton eines Modells. Eine Pressemeldung wird einmal geschrieben und liegt danach als Website-Text, Newsletter und Social-Beitrag vor, jeder Kanal in seiner Länge und Tonlage. Übersetzungen halten die eigenen Begriffe ein: Werktitel, Rollenbezeichnungen, Saalnamen. Bildarchive bekommen Bildunterschriften und Alt-Texte und werden dadurch durchsuchbar und barrierefrei. Programmheft- und Saisontexte laufen über eine feste Struktur, die die Redaktion prüft und freigibt.

Der Ton ist dabei keine Einstellung, die man anklickt. Er wird einmal beschrieben — Wortwahl, Satzlänge, Bildsprache, und was nie gesagt wird — und ist danach Teil des Ablaufs. Das ist der Teil, den ich aus der Markenarbeit mitbringe: Ohne diese Beschreibung klingt jeder Text nach Werkzeug.

Dazu die technische Seite, wenn sie dazugehört: Anbindung an vorhandene Datenbanken, eigene Plugins, SEO-Aufarbeitung, Anschluss an Google-Dienste.

So läuft der Aufbau

1 — Die Frage schärfen
Was soll am Ende beantwortet oder erledigt sein, und woran erkennt man, dass das Ergebnis taugt? Ohne diese beiden Antworten wird jeder Aufbau zur Geschmackssache. Das klärt sich im ersten Gespräch.

2 — An echter Arbeit bauen
Wir bauen den Ablauf an dem, was ohnehin ansteht. Die ersten Durchgänge mache ich vor, das Team übernimmt Schritt für Schritt. Mitgeschrieben wird von Anfang an: was entschieden wurde, was verworfen und warum — während der Arbeit, nicht am Schluss.

3 — Übergeben
Am Ende steht eine Anleitung, mit der auch jemand Neues arbeiten kann: was zu tun ist, wo geprüft werden muss und wann der Ablauf nicht anzuwenden ist. Ab da läuft er im Team.

Vier bis acht Wochen, je nach Aufgabe. So lange, weil ein Ablauf mehrere echte Durchgänge braucht, bevor sichtbar wird, wo er hakt.

Was am Ende im Unternehmen liegt

Ein Ablauf, der benutzt wird.
An echter Arbeit gebaut und im Team eingeführt.

Eine Dokumentation, die mitgewachsen ist.
Sie entsteht während der Arbeit, nicht als Bericht am Ende. Deshalb steht darin auch, was nicht funktioniert hat. Sie übersteht Urlaub, Krankenstand und Personalwechsel.

Arbeitsschritte, die sich einzeln prüfen lassen.
Jeder Schritt ist für sich nachvollziehbar und für sich korrigierbar. Kein Ergebnis, das fertig aus einer Blackbox fällt und das niemand mehr auseinandernehmen kann.

Ein Changelog statt Rekonstruktion.
Fortschritt, offene Punkte und Entscheidungen laufen in Tracker; jede Änderung steht mit Datum und Begründung fest. Wer in einem halben Jahr fragt, warum etwas so gelöst wurde, findet die Antwort.

Die Daten bleiben, wo sie hingehören.
Der Ablauf läuft auf den eigenen Geräten und Systemen. Kein Zwang, Material aus der Hand zu geben, keine Bindung an einen Anbieter — auch nicht an mich.

Zwanzig Minuten genügen für die erste Antwort

Für ein erstes Gespräch braucht es keine Strategie und keine Bedarfserhebung — es genügt eine Frage, die im Unternehmen offen ist, oder eine Arbeit, die zu lange dauert. In zwanzig Minuten lässt sich sagen, ob sich ein Aufbau dafür rechnet. Manchmal lautet die Antwort nein: Was einmal im Jahr anfällt, ist den Aufwand nicht wert. Das sage ich vorher.

Ist noch gar nicht klar, welche Aufgabe überhaupt in Frage kommt, ist ein KI-Workshop der Anfang. Soll jemand im Haus die Arbeit dauerhaft übernehmen, gehe ich für drei bis sechs Monate ins Team.

Kontakt

Identity Lab GmbH
Mariahilfer Straße 9/8, 1060 Wien · mail@identitylab.at · +43 677 6412 7394

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